LOLA, ein freudiges Lebensmittelgeschäft in der Berner Lorraine, sucht nach einem guten Cola-Getränk. Nicht irgendein Cola, sondern gut muss es schmecken und nachhaltig soll es sein.

Doch was heisst für LOLA  schon nachhaltig?

  • Die Zutaten stammen aus fairem Handel
  • Es wird in einem kleinen, ländlichen Betrieb hergestellt
  • Es wird in einen umweltfreundlichen Behälter abgefüllt
  • Es hat einen möglichst kurzen Transportweg nach Bern

Es müssen zahlreiche Degustationen und Frustrationen überwunden werden, bis für Geschäftsführer Daniel König diese Anforderungen erfüllt sind, und ein Cola gefunden ist, das auch qualitativ überzeugt. Markus ist der Hüter der erkorenen Rezeptur, die den unvergleichlichen Cola-Geschmack in die Flasche bringt, die Lust auf mehr erzeugt. Wunderbar ausgewogen sind die Nuancen von Zimt, Caramel, Kola-Nuss und Kräutern, welche mit einem Hauch geheimer Ingredienzien abgerundet werden.

Nun ist es da, das Lola-Cola, bei der alles stimmt. Es schmeckt herrlich, beinhaltet fair gehandelten Zucker aus Costa Rica, trägt eine besonders schönes Etikett und wird ausschliesslich in Mehrwegflaschen abgefüllt – von einem kleinen Familienbetrieb im Schwarzwald unter Verwendung nachhaltiger Energie.

Details zur Nachhaltigkeit der LoLa Cola

Die Kooperative Coopecañera

Die Kooperative Coopecañera wurde 1972 in Costa Rica von Kleinbauern aus San Ramón, im Norden Costa Ricas, gegründet. Die Kooperative besitzt eine eigene Zuckerraffinerie, in der das selbst angebaute Zuckerrohr zu braunem, weißen oder Roh-Rohrzucker verarbeitet wird. Dank der Produktion von ca 2000 t „fairem“ Zucker pro Jahr, gelang es der Kooperative, sich als kleinster Zuckerlieferant des Landes auf dem Markt zu etablieren.

Klein sind auch die Zuckerrohr-Felder der einzelnen Bauern: die meisten bewirtschaften weniger als 1/2 ha. Die Mitglieder Zahl kann sich aber zeigen lassen: über 1100 sind es mittlerweile. Dank der Unterstützung der Fair-Handels-Partner erhalten die Bauern bio-zertifiziertes Saatgut und können auf ein eigenes Kreditprogramm zurückgreifen.

Selbstverständlich zahlt Kooperative den Bauern und Arbeiter einen Lohn, der deutlich über dem des Landesdurchschnitts liegt. Ein Teil des Gewinns der Kooperative Coopecañera, der mit dem Verkauf von Rohrzucker erzielt wird, fliesst in den lokalen Umweltschutz. So wurde z.b eine funktionierende Abwasserreinigung für die Zuckermühle gebaut, – oder eine öffentliche Müllentsorgung in den Gemeinden des Umlandes aufgebaut, die die den Namen „Entsorgen“ auch verdient.

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